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Range Rover Sport meistert legendäre „Inferno“-Skipiste in der Schweiz

201611 landrover sportBis zu 75 Prozent Gefälle, 2.170 Meter Höhenunterschied und das mit bis zu 155 km/h: Der Range Rover Sport hat einen neuen spektakulären Beweis seiner Leistungsfähigkeit geliefert. Im schweizerischen Mürren meisterte das britische Dynamik-SUV die Piste des legendären „Inferno“-Rennens – eines der ältesten und mit einer Länge von fast 15 Kilometern härtesten Ski-Abfahrtsrennen der Welt. Als erstes Serienmodell überhaupt wagte sich der Range Rover Sport an diese Herausforderung auf tückischem Terrain und unter schwierigen Wetterbedingungen. Gesteuert vom britischen Rennfahrer und Stunt-Piloten Ben Collins, benötigte der weitgehend seriennahe Range Rover Sport für die 14,9 Kilometer vom Gipfel des Schilthorns nach Lauterbrunnen 21 Minuten und 36 Sekunden.

Auf seiner Abfahrt über 2170 Höhenmeter folgte der Range Rover Sport der Route des 1928 erstmals ausgetragenen Inferno-Rennens, das aufgrund seines hohen Schwierigkeitsgrads und seiner Länge schon zahlreichen Skiläufern zum Verhängnis geworden ist. Auch auf das dynamische SUV aus Großbritannien wartete auf der traditionsreichen Piste eine Vielzahl tückischer Gefahren: Schnee, Eis, lockeres Geröll, Schlamm, löchriger Asphalt, Gras und Kies. Der Range Rover Sport meisterte jedoch sämtliche Herausforderungen, nicht zuletzt dank der von Land Rover entwickelten Terrain-Response-Technologie, die sämtliche Fahrzeugsysteme flexibel an den jeweiligen Untergrund anpasst.

SUV mit einem Leistungsvermögen, das üblicherweise mit Sportwagen in Verbindung gebracht wird

Mit dem Ritt über die Inferno-Piste zeigte der Range Rover Sport wieder einmal, wozu er in der Lage ist. Schließlich hat Land Rover die 2013 erstmals vorgestellte aktuelle Modellgeneration des Range Rover Sport mit einem besonders breiten Leistungsprofil ausgestattet. Er verbindet den verwöhnenden Komfort eines großen SUV mit einem Leistungsvermögen, das üblicherweise mit Sportwagen in Verbindung gebracht wird. Der im August präsentierte Jahrgang 2017 verfeinert dieses Profil nochmals – zum Beispiel mit dem neuen Infotainmentsystem InControl Touch Pro, einem innovativen erweiterten Anhängerassistenten und dem neuen, besonders effizienten 2,0-Liter-Diesel* aus der Ingenium-Motorenbaureihe.

Für die Abfahrt auf der 14,9 Kilometer langen Inferno-Piste in Mürren übernahm Ben Collins das Steuer des Range Rover Sport. Der Brite hat sich als Rennfahrer und als Testpilot „The Stig“ in der BBC-Reihe „Top Gear“ einen Namen gemacht. In den Schweizer Bergen warteten nun enge Haarnadelkurven und gefährlich steile Abhänge auf den Lenkradprofi.

Wer gewinnt? Der Berg oder das Auto?

Ben Collins:

„Das war wirklich eine der härtesten Testfahrten, die ich in meiner Fahrerkarriere zu absolvieren hatte. Die Route ist eigentlich verrückt – für mich der schwerste Kurs aller Zeiten. Mit Ausnahme von flüssiger Lava hält er so ziemlich alles an Herausforderungen und Hindernissen bereit. Und auch von den Bedingungen her war es schlechter kaum denkbar: sinnflutartiger Regen gemischt mit Steilhängen. Es warteten alle möglichen Dinge, mit denen man lieber nicht in Kontakt kommen möchte. Es konnte bei dieser Aktion nur einen Gewinner geben – entweder der Berg oder das Auto. Der Schlüssel bei dieser Abfahrt lag in der Präzision. Ich musste das Tempo halten und mit diesem Tempo wie ein Skifahrer den Berg hinunter gleiten: im Carving-Stil durch die Kurven. Der Range Rover Sport hat mir dabei sehr viel Unterstützung vermittelt. So half mir Terrain Response beispielsweise enorm auf den Grasflächen, die sich wie Eisbahnen anfühlten. Ich konnte dem Auto vollauf vertrauen und dadurch eine Menge Zeit sparen. Obwohl ich mich ehrlicherweise sogar über Anweisungen hinweggesetzt habe, ist der Range Rover Sport einfach weiter in der Spur geblieben. Ein besseres Auto für diese Aufgabe hätte ich mir nicht wünschen können.“

Die ebenso tückische wie malerische Abfahrtspiste in den Schweizer Alpen forderte die ganze Breite der Fähigkeiten des Range Rover Sport heraus: im steilen oberen Teil, in dem Ben Collins trotz Eis und Graupelschauern bis auf 120 km/h beschleunigen konnte, ebenso wie in der unteren zweiten Hälfte, die bei Nebel und auf nassem Gras sogar maximal 155 km/h erlaubte.

Auf der Inferno-Piste wie im Auto-Alltag bewähren sich die sechs Fahrprogramme des patentierten Terrain-Response-Systems. Es macht beispielsweise im Dynamik-Modus die Stabilisatoren steifer und verringert dadurch Wankbewegungen der Karosserie. Im Modus Gras/Schotter/Schnee werden durch Eingriffe in die Drehmomentabgabe Unter- und Übersteuern begrenzt, während im Schlamm-Fahrprogramm durch die Sperrung des Hinterachsdifferenzials mehr Radschlupf zugelassen und damit die Traktion verbessert wird.

Gefällen von bis zu 75 Prozent

Auf seinem Weg ins Tal sah sich der Range Rover Sport mit furchterregenden Gefällen von bis zu 75 Prozent konfrontiert – steiler als viele „schwarze Pisten“ in berühmten Skigebieten wie Chamonix. Bei eisigen Temperaturen ging ein weitgehend seriennaher Range Rover Sport mit einem 375 kW/510 PS starken 5,0-Liter-V8-Kompressormotor an den Start. Vom Produktionsstandard unterschied sich das Abfahrtsmodell lediglich durch notwendige Sicherheitseinrichtungen wie einen Überrollkäfig und Spezialreifen.

Mit der Abfahrt auf der Inferno-Piste in der Schweiz zeigte der Range Rover Sport auf einer weiteren spektakulären Bühne sein Können. Zuvor war das britische Dynamik-SUV bereits am legendären Pikes Peak aufgetreten, wo es 2013 auf der Bergpiste eine Rekordzeit für Serien-SUV hinlegte.